VDL_RAPPORT_ANALYTIQUE_08_2021_17_12

714 DE SITZUNG VOM FREITAG, DEM 17. DEZEMBER 2021 um eine deutsche Firma mit großer Erfahrung. Im Gegensatz zum Dienstleister Flex agiert dieser Anbieter stationsgebunden, d.h. dass die angebotene Dienstleistung an feste Abhol- und Rückgabestationen gebunden ist. Das CarlohAngebot versteht sich als zusätzliches Angebot im Rahmen der Multimodalität. Beide Carsharing-Systeme sind derzeit defizitär. Es ist unerlässlich, dass mehr Nutzer gewonnen werden, was auch bedeutet, dass wir proaktiv sein müssen. Tun wir dies nicht, werden wir uns in einigen Jahren erneut vor die Frage nach einer Kapitalerhöhung bzw. vor die Frage nach einer Fortführung des Angebotes oder einer Fusion gestellt sehen. Sowohl Carsharing Luxembourg als auch Flex stellen sich Fragen nach einer effizienteren Zusammenarbeit. Die Räumlichkeiten am Standort „Charly’s Gare“ sind zu eng geworden. Wir wollen wachsen und zusätzliche Mitarbeiter einstellen, um die Dienstleistung weiter verbessern zu können. Der Standort „Charly’s Gare“ bot den Vorteil, dass es hier eine Bushaltstelle und damit auch potenzielle Kunden gab. Nun, da die Trambahn fährt, gibt es dort keine Bushaltestelle mehr. Vor allem aber waren die Räumlichkeiten zu klein und es gab keine Möglichkeit, ein Auto in Empfang zu nehmen. Am Standort Rue de Bouillon stehen größere Räumlichkeiten und auch eine Garage zur Verfügung, sodass man auch größere Autos ins Angebot aufnehmen und damit das Angebot erweitern könnte. Ich schlage vor, dass wir uns für eine nächste Kommissionssitzung in den neuen Räumlichkeiten Rue de Bouillon treffen, um uns erneut mit dem Projekt Carloh zu befassen. Der Direktor von Carsharing Luxembourg wird uns vor Ort Informationen über die Entwicklung des Projektes geben können, insbesondere während der Corona-Krise. Die Tatsache, dass viele Menschen im Home-Office waren, hat sich auch auf die Nutzerzahlen des Carsharing-Angebotes ausgewirkt. Wir alle hoffen wieder auf mehr Normalität. Dann müssen wir gerüstet sein, um die richtigen Dienstleistungen anzubieten und das mit der Kapitalerhöhung erhoffte Wachstum zu erreichen. Ich schlage vor, dass wir eine solche Kommissionssitzung für Februar oder März 2022 einberufen, wenn uns die Zahlen aus dem Jahre 2020 vorliegen. Während dieser Sitzung werden wir auch das Thema der Zukunftsvision und einer Zusammenarbeit von Carloh und Flex ansprechen können. Die Software-Technologie entwickelt sich weiter, d.h. dass wir uns auch auf dem internationalen Markt über neue Möglichkeiten auf dem Laufenden halten werden. Ich nutze die Gelegenheit, um mich bei den Mitarbeitern von Carloh und den Mitarbeitern unserer Dienststelle für ihr Engagement zu bedanken. Schöffe Serge WILMES: Der Zeitungskiosk am Standort „Charly’s Gare“ funktioniert weiter. Mit dem Umzug von Carloh werden Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, die wir selbstverständlich wieder mit Leben füllen wollen. Im Januar 2022 werden wir uns mit der Frage nach der künftigen Nutzung der Räumlichkeiten beschäftigen. Bei der Stadt Luxemburg gehen viele Anfragen zur Eröffnung eines Popup-Stores ein und der Standort „Charly’s Gare“ ist zentral gelegen, sodass es sicherlich nicht an Interessenten fehlen wird. Die Konvention wird einstimmig gutgeheißen. 10. Rahmenkonvention zwischen der Stadt Luxemburg und der öffentlichen Einrichtung „Salle de concerts GrandeDuchesse Joséphine-Charlotte“: In dieser Konvention werden die Bedingungen und Modalitäten für die Bereitstellung finanzieller Mittel der Stadt Luxemburg an das „Orchestre Philharmonique du Luxembourg“ (OPL) im Rahmen ihrer Zusammenarbeit im Interesse des kulturellen Lebens und der Förderung von Musik als Integrationsfaktor festgehalten. Die öffentliche Einrichtung stellt der Stadt das Orchester bei musikalischen Veranstaltungen zur Verfügung. Organisiert werden diese Events von den verschiedenen Institutionen der Stadt Luxemburg, die in diesem Bereich aktiv sind, dies im Rahmen einer regelmäßigen Zusammenarbeit mit den Theatern der Stadt Luxemburg, dem Konservatorium, der Kinemathek, dem Schuldienst und anderen kommunalen Dienststellen. Die Konvention wird für das Jahr 2021 abgeschlossen. Die finanzielle Beteiligung der Stadt Luxemburg beläuft sich auf 650.000€. Rätin Christa BRÖMMEL (déi gréng): Die verschiedenen Veranstaltungen, an denen sich das „Orchestre Philharmonique du Luxembourg“ (OPL) beteiligen wird, wurden in der beratenden Kommission vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine Zusammenarbeit mit den Theatern der Stadt Luxemburg, dem Konservatorium, der Kinemathek, dem Schuldienst, dem „Service Espace public, Fêtes et Marchés“ und der Dienststelle „Coordination culturelle“. 650.000€ sind viel Geld. Es gilt jedoch zu bedenken, dass z.B. die Produktion einer Oper nicht billig ist. Das OPL hatte im Jahr 2021 zwei Opern im Programm. Es sei an das CinéKonzert „Casablanca“ erinnert, eine Ko-Produktion von Kinemathek und vom Philharmonischen Orchester. Die Veranstaltung „Kinnekswiss Loves“ musste leider pandemiebedingt abgesagt werden. Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem städtischen Schuldienst gab es eine Reihe von Aktivitäten, um die Schulkinder näher an die Musik heranzuführen. Die vorliegende Konvention, die für das Jahr 2021 abgeschlossen wird, steht erst heute zur Abstimmung. Der Betrag von 650.000€ war jedoch bereits im Budget 2021 eingeschrieben. In der Kommission wurde vorschlagen, mehr Aktivitäten im außerschulischen Bereich vorzusehen, sodass z.B. die Kinder in den Kinderkrippen und den Schulfoyers mehr vom musikalischen Angebot profitieren könnten. Handelt es sich in Bezug auf die Höhe des Subventionsbetrages bei der mit der öffentlichen Einrichtung „Salle de Concerts Grande-Duchesse Joséphine-Charlotte“ abgeschlossenen Konvention um die wichtigste Konvention im kulturellen Bereich oder gibt es andere Konventionen in der gleichen Größenordnung? Rätin Cathy FAYOT (LSAP): Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Luxemburg und dem OPL besteht bereits seit vielen Jahren. Gehe ich Recht in der Annahme, dass der Subventionsbetrag von 585.000€ auf 650.000€ erhöht wurde? Es ist dies eine positive Entwicklung. In der Kommission haben wir interessante Informationen von Herrn Gehmacher erhalten. Unsere Fraktion unterstützt die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Luxemburg und dem Philharmonischen Orchester im Interesse der Kultur allgemein und der Musik im Besonderen. Ich nutze die Gelegenheit, um erneut auf das interessante Projekt „Side by Side“ hinzuweisen, welches das OPL in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend und den Luxemburger Konservatorien durchführt, bei dem junge Musiker der Konservatorien zusammen mit den Musikern des OPL musizieren können. Ein Projekt, das sich an die Kinder der Kinderkrippen und Schulfoyers richtet, ist in Ausarbeitung. Dies ist ausdrücklich zu begrüßen.

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