VDL_RAPPORT_ANALYTIQUE_07_2021_10_12

621 DE SITZUNG VOM FREITAG, DEM 10. DEZEMBER 2021 invite le Collège échevinal • à étudier la situation de la circulation autour de chaque bâtiment scolaire en vue d’augmenter la sécurité des enfants se rendant à leur école soit à pied, soit en trottinette ou en vélo ; • à élaborer pour chaque communauté scolaire un «Kannerverkéiersplang» du quartier où est situé le bâtiment scolaire respectif, et qui doit émaner d’un processus participatif avec les enfants, accompagnés par des pédagogues ; • à réaliser les mesures d’apaisement et de réduction de trafic motorisé nécessaires pour transposer ce «Kannerverkéiersplang» dans l’entourage des bâtiments scolaires; • à continuer à promouvoir systématiquement et avec le plus grand effort la « mobilité douce» pour le trajet scolaire, notamment le Pédibus et «Mam Velo an d’Schoul »; • à faire un rapport annuel aux membres de la commission scolaire sur le progrès fait en la matière. » Ein für die Kinder interessanter Schulhof ist ein Schulhof, in dem es nicht nur Asphalt mit einem Klettergerüst gibt. Ein Schulhof sollte abwechslungsreich gestaltet sein, mit Plätzen der Ruhe und Plätzen der Bewegung, mit Grünzonen, Bänken, Bereichen, die Schutz vor Sonne bieten, ... Eine Begrünung der Schulhöfe trägt auch dazu bei, dass es mehr Grün in den Stadtteilen gibt, Orte, an denen die Kinder sich treffen und spielen können. Für die Gestaltung der Schulhöfe ist der Service Parcs zuständig. Die Mitarbeiter der Dienststelle leisten gute Arbeit, doch sollte die Gestaltung grundsätzlich auf einer partizipativen Basis erfolgen, d.h. die Schulgemeinschaften sollten systematisch eingebunden werden. In der Kommission haben wir erfahren, dass für den Zeitraum 2020 bis 2022 im Budget des Service Parcs 835.000 Euro für die Gestaltung von Schulhöfen und Spielplätzen eingeschrieben sind. Wie werden die 835.000 € aufgeteilt und welche Schulhöfe und welche Spielplätze werden im kommenden Jahr neugestaltet? Wäre es möglich, den Fünfjahresplan auch in der Kinder- und Jugendkommission vorzustellen? Es ist wichtig, dass ausreichend Schulinfrastrukturen in den Wohnvierteln vorhanden sind. Eine Situation wie im Stadtteil Kiem ist unhaltbar. Wir erkennen an, dass der Schöffenrat sich viel Mühe gibt, und dass Modularbauten, also Container, errichtet werden, doch können letztere in sehr heißen Sommern oder sehr kalten Wintern große Nachteile für das Raumklima aufweisen. Was wird mit dem alten Schulgebäude in Gasperich und mit dem Gebäude, in dem die Kindergartenklassen untergebracht werden, geschehen? Der Stadtteil Gasperich wächst. Im Budget 2022 sind diesbezüglich keine Hinweise zu finden. Es wurde darauf hingewiesen, dass Lieferengpässe und ein Mangel an verfügbaren Baufirmen zu Verzögerungen bei der Umsetzung von Projekten führen können. Die Prozeduren im Bereich der Planung von Schulinfrastrukturen sollten daher dringend überarbeitet werden, damit Schulen in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, wenn in den neuen Vierteln die Familien ihre Wohnungen beziehen. Jedes Kind, für welches ein Betreuungsplatz in einem Schulfoyer beantragt wurde, sollte im Laufe des Schuljahres auch einen Betreuungsplatz erhalten - und nicht nur jene Kinder, deren Eltern berufstätig sind. Für das Wohlbefinden der Kinder und Familien ist es wichtig, dass im Stadtteil, wo das Kind zur Schule geht, genügend Betreuungsplätze zur Verfügung stehen. Demnach gilt es weiter in den Ausbau von Schulfoyers zu investieren. Schulfoyers sind wichtige Bausteine für die Inklusion und die Förderung von Sprachen in einer multikulturellen Gesellschaft. Schon 2019 hatten déi gréng eine Motion zwecks Entwicklung eines Bildungsleitbildes für die öffentliche Schule der Stadt Luxemburg eingereicht, an dem sich Schule und Schulfoyers konzeptuell ausrichten könnten. Die Umsetzung eines solchen Projektes lässt weiterhin auf sich warten. In der Schulkommission wurde uns erklärt, dass die Stadt zusammen mit der UPF Foundation ein Projekt zur Entwicklung eines PEP für die Schule Gare angehen wolle. Welchen Zeitplan hat sich der Schöffenrat hierfür gegeben? Sollte das Projekt erst zeitgleich mit dem in der Rue Adophe Fischer geplanten Neubau fertig werden, werden noch zehn Jahre ins Land ziehen. Es wäre wichtig, dass sich in Bezug auf die PEPs schneller etwas tut. PEPs und PDS-Pläne haben großes Potenzial, wenn sie seriös erarbeitet und gut begleitet werden. Jede Schule sollte über einen PEP und einen PDS verfügen, der nicht nur vollgeschriebenes Papier bleibt. déi gréng fordern seit Jahren, dass Schulen und Schulfoyers mehr zusammenwachsen müssen. Wir wünschen uns, dass dies überall schneller geschehen kann. Der Schöffenrat vertritt die Ansicht, dass dieses Zusammenwachsen von alleine vonstatten gehen muss. Leider geht nicht alles von alleine und es braucht erstens den politischen Willen und zweitens eine Begleitung. Wenn ich ein Bild dafür benutzen kann: Nur aussäen reicht nicht, es muss gegossen werden, es braucht Kompost und vielleicht eine Rankhilfe. Ein Garten muss unterhalten werden und nur dann kann man später die Früchte der Arbeit ernten. Der Forderung von Rat Boisante und von Rat Foetz, die Kapazitäten an kommunalen Kinderkrippenplätzen weiter auszubauen, kann ich mich nur anschließen. Ausreichend Kinderkrippenplätze im Wohnviertel tragen zu einer guten Lebensqualität und zu einer guten Kommunikation zwischen den verschiedenen Gruppen bei. In den vergangenen Jahren haben wir als Stadt bewiesen, dass wir uns um sozial schwache Menschen und um Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, kümmern, sie unterstützen. Die soziale Dienststelle leistet zusammen mit den verschiedenen Sozialträgern eine gute und wichtige Arbeit. Die in diesem Bereich investierten Gelder sind gut investiert - was man von den Geldern, die in private Sicherheitsfirmen investiert wurden, nicht sagen kann. Der Schöffenrat täte gut daran, nicht mehr auf private Sicherheitsfirmen zurückzugreifen und die bisher hierfür vorgesehenen Gelder stattdessen in die Jugendarbeit (StreetArt, Filmateliers, Tanzkurse, Probe- und Musikräume...) im Bahnhofsviertel oder in einem anderen Stadtteil, sowie in den Bereich „Jugendwohnen“ zu investieren. Es wären dies Investitionen in die Zukunft, in die Prävention und im Interesse des Wohlbefindens. Die Stadt Luxemburg zählt zahlreiche Kulturinstitutionen. Es fehlen allerdings Orte, an denen Künstlerinnen und Künstler frei sind, ihre Kunst zu schaffen. Diese Orte sollten leicht zugänglich sein. Kinder werden in der Schule über Aktivitäten an Kunst und Kultur herangeführt, allerdings können wir damit nicht gewährleisten, dass jedes Kind gleichermaßen mit Kunst und Kultur in Kontakt kommt. Ich würde mir wünschen, dass wir dies im Auge behalten. Rätin Camarda ist bereits auf die Wichtigkeit von Kunst als Integrations- und Inklusionsfaktor eingegangen. Welche Initiativen will die Stadt ergreifen, damit auch sozial schwächere Menschen mehr in den Genuss von Kunst und Kultur kommen können? Wir meinen, dass es Mediatoren braucht, denen diese Menschen Vertrauen schenken und die sie begleiten, ansonsten diese Menschen den Schritt ins Museum oder ins Theater nicht wagen. Der „Kulturpass“, der hier helfen soll, ist gut gemeint, doch die Zahlen zeigen,

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