539 DE SITZUNG VOM MONTAG, DEM 4. DEZEMBER 2023 2024 entstehen soll. Ich erlaube mir, dem Schöffenrat einige Ideen für „Vélo en Ville“ mit auf den Weg zu geben. Wir sind der Ansicht, dass die Vermietung von Fahrrädern Entwicklungspotenzial hat, wenn dabei auf Nischen gesetzt wird. Ein solche ist der Lastenradverleih. Diese Sorte Räder sollte ins Angebot aufgenommen und unseren Bürgern zur Verfügung gestellt werden. In Basel funktioniert ein solches System in mehreren Stadtvierteln: In der Nähe von Geschäften, die Partner einer solchen Initiative sind, können Kunden ein Lastenfahrrad mieten, um ihre Einkäufe bequem nach Hause zu transportieren. In Luxemburg kämen Stadtviertel wie z.B. Bonneweg, Limpertsberg und Gasperich in Frage; der Unterhalt der Lastenräder verbleibt bei „Vélo en Ville“. Auch im Bereich der Reparatur von Fahrrädern sehe ich Potenzial. Bei den Repair Cafés gibt es mehr Nachfrage als Angebot. Ich schlage daher vor, mehr Werbung für das Angebot der Reparatur von Fahrrädern durch „Vélo en Ville“ zu machen, dies auch vor dem Hintergrund, dass viele Fahrradhändler kein Interesse daran zeigen, kleine Reparaturen durchzuführen. Ein Angebot „Repair Café für Fahrräder“ würde eine gute Alternative darstellen. In Zusammenarbeit mit ProVélo, mit Jugendhäusern und Schulen lernen junge Menschen ein Rad reparieren, und es ließen sich auch Jugendliche zu einer Ausbildung zum Fahrradmechaniker motivieren. déi gréng werden die vorliegende Konvention unterstützen und wir hoffen, dass im Jahr 2024 ein Projekt zum Tragen kommt, welches das Angebot „Vélo en ville“ zu einer innovativen Dienstleistung im Interesse unserer Bürger entwickeln wird. Schöffe Maurice BAUER: Bei den Projekten „Vélo en ville“ und „Aires de jeux“ handelt es sich um Dienstleistungen im Interesse der Stadt und ihrer Bürger. Gleichzeitig bietet das Projekt jugendlichen Schulabbrechern die Möglichkeit, eine Lehre zu machen und über diesen Weg die Chance eines Wiedereinstiegs wahrzunehmen. Gerne wird die Stadt Luxemburg die Aktivitäten der Vereinigung Delta übernehmen, um so Jugendlichen, die in Schwierigkeiten sind oder auf dem Arbeitsmarkt nur schwer eine Arbeit finden, zu unterstützen. Als Marc Kayser sich an die Stadt Luxemburg gewandt hat, mit dem Vorschlag, die Stadt möge das Projekt übernehmen, das im Jahr 1990 von der Vereinigung Delta lanciert wurde, haben wir uns dazu sofort bereiterklärt. In all den Jahren hat die Delta vielen jungen Menschen geholfen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die Stadt Luxemburg hat die Absicht, das Projekt weiterzuentwickeln, weshalb wir die Vorschläge von Rätin Brömmel gerne aufgreifen und prüfen werden, welche Möglichkeiten Sinn machen. Schöffin Corinne CAHEN: In der Sozialkommission hatten wir eine interessante Diskussion zu diesem Thema. Nun, da die Stadt Luxemburg das Projekt übernimmt, sollten wir uns zunächst die nötige Zeit geben, uns mit dem Projekt vertraut zu machen. Das Ziel besteht darin, den Jugendlichen wieder eine berufliche Perspektive zu geben. Für Jugendliche ist es wichtig, die Erfahrung zu machen, dass sie mit ihrer Arbeit dazu beitragen, dass andere Menschen eine Dienstleistung wahrnehmen können. Sie lassen sich motivieren, wenn sie sehen, dass das Angebot von den Bürgern genutzt wird und auch für Touristen und Geschäfte einen Mehrwert darstellt. In der Kommission wurde uns mitgeteilt, dass die Vereinigung Delta auch Tandem-Fahrräder im Angebot hat. Wir sollten prüfen, was als Angebot Sinn macht, auch unter dem Aspekt, Fahrradmodelle anzubieten, die nicht in jeder Garage stehen. Den Vorschlag, mehr Werbung für dieses Angebot zu machen, greife ich ebenfalls gerne auf. Wir sind gerne bereit, für die Mitglieder der Kommission und die Gemeinderatsmitglieder eine Besichtigung der Werkstätten zu organisieren. Vor Ort können wir uns ein Bild davon machen, welche Fahrräder derzeit vermietet werden und auch überlegen, welche Fahrradmodelle sich noch ins Angebot aufnehmen ließen. Es freut mich, dass die Stadt Luxemburg das Projekt übernehmen wird und ich bin überzeugt, dass wir hier ein interessantes Angebot auf die Beine stellen können. Bürgermeisterin Lydie POLFER: Die Kommission und der Gemeinderat sind herzlich eingeladen, an einer Ortsbesichtigung teilzunehmen. Die Konvention wird einstimmig gutgeheißen. V. TAXENREGLEMENT (ANPASSUNGEN) 1) Kapitel C - 2: Erwachsenenkurse – Anpassung der Artikel 1 und 2 Die Anpassungen von Artikel 1 und 2 werden einstimmig gutgeheißen: Artikel 1 Die Tarife für die Erwachsenenkurse werden wie folgt festgelegt: Luxemburgischer Sprach- und Kulturkurs für Erwachsene (55 Stunden) 50 € Luxemburgischer Sprach- und Kulturkurs für Erwachsene (110 Stunden) 100 € Ermäßigter Tarif (Arbeitssuchende, REVIS-Empfänger, vom ONA oder vom Sozialamt als bedürftig anerkannte Personen sowie Bewerber, die den contrat d’accueil et d’intégration unterzeichnet haben 10 € Deutsche Gebärdensprache (Kurs von 12 Stunden) 50 € Artikel 2 Die in Artikel 1 festgelegten Tarife dürfen, aus welchem Grund auch immer, weder ganz noch teilweise zurückerstattet werden. 2) Kapitel E - 2: SOS Seniors – Anpassung der Artikel 1, 2, 3 und 4 Artikel 1: Basistarife Telealarm Geräte Monatsabonnement Ermäßigter Tarif * klassischer Telealarm 40 € 15 € klassischer Telealarm mit einem Rauchmelder oder einem Gasmelder 45 € 20 € klassischer Telealarm (inkl. SMS-Karte) 45 € 20 € klassischer Telealarm (inkl. SMS-Karte) mit einem Rauchmelder oder einem Gasmelder 50 € 25 € mobiler Telealarm (inkl. SMS-Karte) 60 € 30 € SOS-Armbanduhr (inkl. SMS-Karte) 60 € 30 € Die Installationskosten für die oben aufgeführten Geräte belaufen sich auf 90 €. Personen mit einem Einkommen unter oder gleich dem REVIS erhalten die Installation kostenlos. Die Installationskosten für ein klassisches Telealarm-Paket inklusive mobilem Telealarm betragen 120 €. Personen mit einem Einkommen unter oder gleich dem REVIS profitieren von einer kostenlosen Installation.
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