323 DE SITZUNG VON MONTAG, DEM 3. JULI 2023 entschieden, Nägel mit Köpfen zu machen und ihren Teil der Arbeiten durchzuführen, um die Gefahren zu beseitigen. Andere Parzellen, die unterhalb des Weges gelegen sind, sind ebenfalls in Gefahr, weshalb Absicherungsarbeiten erforderlich sind. Trockenmauern benötigen ein stabiles Fundament. Angesichts der Begebenheiten vor Ort hätten zuerst Fundamentarbeiten durchgeführt werden müssen. Nach eingehender Prüfung durch unsere Dienststelle entschied man sich für eine in Gabionen eingeschichtete Natursteinmauer. Diese Bauweise erfordert keine zusätzlichen Fundamentarbeiten. Mit einer solchen Mauer kann die Sicherheit besser gewährleistet werden als mit einer Trockenmauer. Das Projekt wird einstimmig gutgeheißen. 2) Instandsetzung und Modernisierung der Brasserie Aubergine Der Gemeinderat ist aufgerufen, einem Kostenvoranschlag in Höhe von 1.774.431,12 € zwecks Instandsetzung und Modernisierung der Brasserie Aubergine (12, Rue des Bains - im Südflügel des Gebäudes der „Badanstalt“) zuzustimmen. Am 31. Oktober 2022 hatte es dort einen Brand gegeben. Der Hauptzugang zum Restaurant erfolgt über eine Außentreppe von der Rue Jean-Pierre Pescatore aus. Es gibt einen zweiten, behindertengerechten Zugang über die Eingangshalle der „Badanstalt“ auf der Seite der Rue des Bains. Das Restaurant erstreckt sich über vier Ebenen und verfügt über eine Kapazität von etwa 70 Personen (Sitzplätzen). Alle Ebenen sind durch eine Wendeltreppe aus Stahl miteinander verbunden. Im Untergeschoss befinden sich die WCs für die Gäste, die Küche, die Kühlräume, Lagerflächen und Umkleideräume für das Personal. Im Erdgeschoss befindet sich neben den Service- und Thekenbereichen auch ein Teil des Speisesaals. Hinzu kommt ein kleiner, von der Brasserie betriebener Take-away innerhalb des Wellnessbereichs der „Badanstalt“. Während der Sommersaison wird das gastronomische Angebot des Restaurants durch eine Außenterrasse entlang der Avenue Jean-Pierre Pescatore ergänzt. Im Obergeschoss befindet sich der Speisesaal mit Blick auf die Haupteingangshalle der „Badanstalt“. Im Dachgeschoss befindet sich ein kleiner Büroraum, welcher der Verwaltung vorbehalten ist. Am 31. Oktober 2022 war im Erdgeschoss der Brasserie ein Feuer ausgebrochen. Brandursache war den Gutachten zufolge ein technischer Defekt im Tresenbereich. Das Feuer zerstörte die gesamte Inneneinrichtung des Erdgeschosses und verursachte schwere Schäden an den Fenstern und den Wand- und Deckenverkleidungen. Erheblich beschädigt wurde auch die technische Ausstattung. Darüber hinaus wurden der Büroraum im Dachgeschoss sowie die Räumlichkeiten im Untergeschoss durch das Löschwasser teilweise in Mitleidenschaft gezogen. Darüber hinaus wurde ein Bedarf an der Anpassung einiger Einrichtungen sowie an der Optimierung der internen Arbeitsabläufe festgestellt. Das architektonische Konzept sieht für die Restaurantbereiche eine minimalistische Neugestaltung der Innenräume mit robusten und zeitgemäßen Materialien vor. Die Toiletten und Umkleideräume im Untergeschoss entsprechen nicht mehr den heutigen Standards und sollen erneuert werden, während der Bürobereich im Dachgeschoss nur geringfügig angepasst werden soll. Die beschädigten technischen Anlagen werden nach Möglichkeit repariert, ansonsten ersetzt, wobei die derzeit geltenden Normen und gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden. Die funktionalen Abläufe in der Brasserie bleiben weitgehend erhalten, werden aber in einigen Punkten optimiert. In der Küche wird durch die Schaffung eines separaten Spülbereichs sowie die Ausstattung des Speisenaufzugs mit separaten Plattformen (horizontale Trennung) der Kontakt zwischen den frischen Lebensmitteln aus der Küche und dem benutzten Geschirr vermieden. Das Projekt wird über den zu schaffenden Artikel 4/823/221313/23007 des Haushaltsplans für die Haushaltsjahre 2023 und folgende finanziert. Es ist über einen zusätzlichen Kredit in Höhe von 500.000 € abzustimmen. Die zusätzlichen Mittel sind aus dem Überschuss früherer Haushaltsjahre zu finanzieren und werden durch ein beschleunigtes Weiterkommen in der mehrjährigen Planung des Projekts gerechtfertigt. Rätin Ana CORREIA DA VEIGA (déi Lénk): Wer trägt die Schuld an diesem Brand? Wird sich der Betreiber der Brasserie an den Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten beteiligen? Das Restaurant ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich, doch gibt es weder in der „Badanstalt“ noch in der Brasserie sanitäre Anlagen für Personen mit eingeschränkter Mobilität. Wäre es möglich, hier nachzubessern? Rat Tom KRIEPS (LSAP): Neben Instandsetzungsarbeiten wird auch in die Modernisierung der Brasserie investiert – nur so lassen sich die hohen Kosten erklären. Bürgermeisterin Lydie POLFER: Die Versicherungen werden für die Reparatur der durch das Feuer entstandenen Schäden aufkommen. Klar ist, dass es sich nicht um Brandstiftung gehandelt hat. Den Gutachten zufolge war ein technischer Defekt im Tresenbereich die Ursache für den Brand. Da in der Zwischenzeit neue Bestimmungen bezüglich der einzuhaltenden Standards in Kraft getreten sind, werden zusätzliche Arbeiten durchgeführt, um den neuen Standards zu entsprechen. Das von Rätin Correia Da Veiga aufgeworfene Problem der Zugänglichkeit der sanitären Anlagen für Personen mit eingeschränkter Mobilität werden wir prüfen lassen. Personen mit eingeschränkter Mobilität müssen auch Zugang zu den sanitären Anlagen haben. Rätin Christa BRÖMMEL (déi gréng): Über den Eingang zum Schwimmbad haben Personen mit Rollstuhl auch Zugang zum Restaurant. Wenn das Schwimmbad geschlossen hat, ist die Zugänglichkeit für die betreffenden Personen nicht gewähreistet. Ist das konform zur neuen Gesetzgebung? Bürgermeisterin Lydie POLFER: Das Gesetz sieht eine großzügige Übergangszeit von zehn Jahren vor, um sich an die neuen Bestimmungen anzupassen. Wir werden der Sache nachgehen und selbstverständlich sollten wir die Gelegenheit nutzen, um die Örtlichkeiten den neuesten Standards anzupassen. Das Projekt zur Instandsetzung und Modernisierung der Brasserie Aubergine wird einstimmig gutgeheißen. 3) Arbeiten zur Sicherung der Felswände im Val de Hamm und im Bereich der Rue du Fort Dumoulin in Pulvermühle Der Gemeinderat ist aufgerufen, einem Kostenvoranschlag in Höhe von 1.009.944 € zwecks Durchführung von Arbeiten zur Sicherung der Felswände im Val de Hamm und im Bereich der Rue du Fort Dumoulin in Pulvermühle zuzustimmen. Dem Projekt gingen detaillierte geologische Untersuchungen voraus. Die Sicherungsarbeiten sind in drei Zonen aufgeteilt:
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