VDL_RAPPORT_ANALYTIQUE_04_2023_03_07

334 DE SITZUNG VON MONTAG, DEM 3. JULI 2023 breitere Diskussion über die erwähnten Punkte. Für die Strecke Kirchberg - Cloche d’Or wird der Trambenutzer mehr als eine Stunde einrechnen müssen. Bereits vor fünf Jahren hatte ich auf dieses Problem hingewiesen. Nun soll die Linie über die Route d’Esch geführt werden. Dann stellt sich das Problem, dass der Autoverkehr auf andere Straßen ausweichen wird. Wo wird die Tram fahren, wo die Busse? Es sind dies wichtige Fragen. Wissend, dass die Baukosten für den Bau der Trambahn hoch sind, sollte im Vorfeld sichergestellt sein, dass es die richtige Entscheidung ist. Man sollte Gewissheit darüber haben, ob eine schnelle MinibusLinie nicht vielleicht die bessere Wahl wäre. Bürgermeisterin Lydie POLFER: Mit der heutigen Abstimmung über eine Kapitalerhöhung steht nicht der nationale Mobilitätsplan zur Diskussion. Die Stadt Luxemburg wird ihren Mobilitätsplan im Herbst dieses Jahres vorlegen und es wird eine eingehende Diskussion darüber stattfinden. Selbstverständlich muss es Übereinstimmungen mit dem nationalen Mobilitätsplan geben, denn die Verkehrsprobleme in unserer Stadt werden nicht durch die Einwohner der Hauptstadt generiert, sondern sind darauf zurückzuführen, dass 40 Prozent der Arbeitsplätze auf zwei Prozent der Fläche unseres Landes, nämlich auf dem Gebiet der Stadt Luxemburg angesiedelt sind. Sinn und Zweck der Kapitalerhöhung ist es, das Betriebskapital von Luxtram zu garantieren. Die Jahre der Zusammenarbeit mit Luxtram haben gezeigt, dass die Gründung dieser Gesellschaft eine gute und richtige Entscheidung war. Die Gesellschaft Luxtram ist gut geführt. Die Arbeiten werden nicht nur fristgerecht umgesetzt, auch die Kosten überschreiten nicht das veranschlagte Budget. Angesichts des Umfangs der Arbeiten kann man tatsächlich von einer Meisterleistung sprechen. Luxtram S.A. führt aus, was sowohl auf nationaler als auch auf Ebene der Stadt Luxemburg beschlossen wird. Die Stadt Luxemburg hat zwar keine Mehrheit im Verwaltungsrat, doch ist in der Satzung von Luxtram festgeschrieben, dass keine Entscheidung bezüglich den Ausbau der Tramstreckenführung ohne die Zustimmung beider Partner (Staat und Stadt Luxemburg) getroffen werden kann. Der Minister hat die Pläne der Regierung für den weiteren Ausbau der Tramstrecke vorgelegt. Zu gegebenem Zeitpunkt wird eine Abstimmung darüber im Gemeinderat stattfinden. Es ist wichtig, dass diese Entscheidungen gut überlegt und im Rahmen von sachlichen Diskussionen getroffen werden. Schöffe Patrick GOLDSCHMIDT: Ich schlage vor, dass wir uns einmal pro Jahr im Rahmen einer Sitzung der beratenden Kommission ausschließlich mit den Finanzen und Aktivitäten von Luxtram befassen. Obgleich die Stadt Luxemburg im „Comité d’accompagnement“ von Luxtram vertreten ist, ist es wichtig, dass jeder über die Funktionsweise der Gesellschaft informiert ist. Der Gemeinderat stimmt einstimmig der Kapitalerhöhung der Gesellschaft Luxtram zu. X. ORDENTLICHE UND AUSSERORDENTLICHE SUBSIDIEN Rätin Sylvia CAMARDA (DP): Es macht mich richtig stolz, zu sehen, wie die Stadt Luxemburg die lokalen Vereinigungen unterstützt. Heute sind es Kultur- und Sportvereine (Racing Union Lëtzebuerg, Confédération européenne de Volleyball, „Koplabunz“, usw.), die unterstützt werden. Vereinigungen stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Vor Kurzem hat die Vereinigung „Koplabunz“ das musikalische Theaterstück „1984“ von George Orwell im KasemattenTheater aufgeführt. Mit dem Projekt „Knuet“ hat sich die Vereinigung auch in unseren Kinderkrippen engagiert. Die Vereinigung „Comité Alstad“ hat ein „Carnet de croquis“ veröffentlicht. Die Vereinigungen und ihre Aktivitäten tun unserer Gesellschaft gut und ich bin stolz darauf, dass die Stadt Luxemburg die einzelnen Vereinigungen unterstützt. Rätin Claudie REYLAND (déi gréng): Ich kann mich den Worten von Rätin Camarda nur anschließen. Noch einige Worte zu dem vom „Comité Alstad“ veröffentlichten „Carnet de croquis“. Eine Gruppe, die sich „The Urban Sketchers“ nennt, trifft sich zwei- bis dreimal im Jahr in einer europäischen Stadt, u.a. auch in Luxemburg („Luxembourg Sketch by Sketch“). Ich kenne Arnaud De Meyer, um dessen Skizzen es sich hier handelt, sehr gut. Will er die Architektur eines Gebäudes oder eine Atmosphäre festhalten, macht er das nicht wie wir, sprich schnell, schnell mit dem Handy, sondern er setzt sich hin, lässt die Objekte, die er „sketchen“ will auf sich wirken, um die Details und die Atmosphäre von Gebäuden, Landschaften oder Personen auf Papier festzuhalten. Folgenden Vereinigungen werden einstimmig außerordentliche Subsidien gewährt: Harmonie des jeunes Prince Guillaume Jährliches ordentliches Subsid 2021 12.610 € FC Voirie Eaux „Club de sport corporatif“-Subsid 1.500 € Les amis de l’orgue Subsid für die Organisation von Orgelkonzerten in der Kathedrale 3.000 € Comité Alstad Subsid für die Aktivitäten im Interesse des Architektur- und Kulturpatrimoniums der Altstadt 1.500 € Zonta Clubs réunis du Luxembourg Subsid für die Organisation einer alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz des District 27 (Thema: „Création d’une vie meilleure pour les femmes et les jeunes filles“) 10.000 € Racing Union Lëtzebuerg Subsid zur Organisation eines Spieles der „Conference League“ 27.783,66 € Hiversport Huskies Junior Ice Hockey Subsid für den Erwerb von Schränken und einer Videoinstallation 5.054,28 € CSL Athletics Subsid für die Organisation des „Urban Trail de Luxembourg“ 20.000 €

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