VDL_RAPPORT_ANALYTIQUE_03_2022_02_05

183 DE SITZUNG VOM MONTAG, DEM 2. MAI 2022 gegeben, die dazu geführt haben, dass vieles von dem, was wir zurückbehalten wollten, nicht zurückbehalten werden konnte. Die Motion wird an die zuständige Kommission weitergeleitet. Wir werden uns mit demselben Engagement wie damals an die Arbeit machen. VIII. MOTION: „FÖRDERUNG DER ENERGETISCHEN RENOVIERUNG UND UNTERSTÜTZUNG VON HAUSHALTEN BEI ENERGIEARMUT“ (VORSTELLUNG) Diese Motion wurde von déi Lénk eingereicht. Rat Guy FOETZ (déi Lénk): Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Energieknappheit zielt unsere Motion darauf ab, die energetische Renovierung auf kommunaler Ebene zu fördern und Haushalte, die in Energiearmut leben, zu unterstützen. Der kommunale Umweltbericht geht in dieselbe Richtung und hält fest: «Compte tenu de la contribution importante des bâtiments à la consommation énergétique totale, une attention particulière doit être accordée à leur assainissement énergétique. » Ein kommunales Subventionsprogramm wurde für 2022 angekündigt. Die von den Gebäuden ausgehenden Treibhausgase machen 12% der Gesamtemissionen aus. Die Szenarien des nationalen Energie- und Klimaplanes sehen im Vergleich zu 2019 eine Reduzierung der von Wohnhäusern und Dienstleistungsgebäuden ausgehenden Treibhausgase um 64 Prozent bis 2030 vor. Die energetische Renovierung, insbesondere von schlecht isolierten Bauten, ist Priorität. Bei einem Bestand von 270.000 anvisierten Gebäuden müssten landesweit jedes Jahr 8.000 Wohnungen energetisch saniert werden, d.h. zehn Mal mehr als zwischen Januar und Oktober 2021 an energetischen Renovierungen durchgeführt wurden. Die Gemeinden sind nahe am Bürger und können am besten feststellen, wo es die größten Sanierungsbedürfnisse gibt. Bei den immer weiter steigenden Energiekosten sollten die Kommunen versuchen, ihre Einwohner so gut wie möglich vor Energiearmut zu schützen. Auch müssen sie an einer Unterstützung der lokalen Handwerkerbetriebe interessiert sein. Viele energetische Sanierungen scheitern momentan an den hohen Preisen oder daran, dass die Eigentümer vermieteter Wohnungen kein Interesse an einer Sanierung haben. Der Mieter muss dann die hohen Energiekosten tragen. Besonders arme Haushalte sind hiervon betroffen. Unsere Motion sieht diesen Problemen ins Auge und umfasst klare und pragmatische Vorschläge, von denen ich zwei hervorheben möchte. Die Stadt Luxemburg wird in unserer Motion aufgerufen, in Zusammenarbeit mit der Klimaagentur eine kommunale Dienststelle aufzubauen, deren Aufgabe darin bestehen soll, die Wohnungen zu erfassen, die energetisch saniert werden müssen, und die Eigentümer und Mieter dieser Wohnungen zu kontaktieren, damit - anlehnend an das „BottropModell“ - einzelne, effiziente und nicht zu kostenintensive Sanierungsmaßnahmen vorgenommen und auch finanziell bezuschusst werden können. Dieses Modell, das auch eine Sanierungsbegleitung vorsieht, kennt einen großen Erfolg. Die Regierung will ebenfalls auf diesen Weg gehen. Der Schöffenrat ist außerdem aufgerufen, dem Sozialamt verstärkt Mittel an die Hand zu geben, um Haushalte, die in Energiearmut leben, finanziell zu unterstützen, ihnen eine Energieberatung durch die Klimaagentur anzubieten und sie dahingehend finanziell zu unterstützen, dass sie energiefressende Elektrogeräte durch energiesparendere Geräte ersetzen können. Eine Konvention mit dem Familienministerium und dem Ministerium für nachhaltige Entwicklung würde die Zusammenarbeit erleichtern. Wir hoffen, dass wir uns bald mit dieser Motion in einer Kommissionssitzung befassen können, damit wir einen Schritt vorankommen. Motion «Le Conseil communal de la Ville de Luxembourg, –– vu les efforts necessaires pour remplir les objectifs fixes par l’Accord de Paris afin de maintenir le rechauffement climatique en dessous de +2°C et l’engagement du Luxembourg a reduire ses emissions de gaz a effet de serre de –55% par rapport a 2005 d’ici 2030; –– considerant que les gaz a effets de serre emis par le secteur du batiment constituent actuellement environ 12% du total des emissions et que les scenarios de reduction des emissions de gaz a effet de serre contenus dans le Plan National en matiere d’Energie et de Climat prevoient une reduction des emissions des batiments residentiels et tertiaires de -64% d’ici 2030 par rapport a 2019; –– relevant que pour atteindre cet objectif, la renovation energetique - en particulier des logements mal isoles - est une priorite et que compte tenu d’un taux de renovation de 3% par an, sur un parc immobilier de 270.000 immeubles cibles par cet objectif, 8 000 logements devraient etre renoves chaque annee, soit 10 fois plus que ce qui correspond aux demarches faites entre janvier et octobre 2021; –– soulignant que pour connaître les besoins d’assainissement energetique, les acteurs politiques les plus proches des gens sont les communes; –– etant convaincu par ailleurs que l’assainissement energetique permet de revaloriser l’artisanat local et regional et de creer des emplois utiles dans le secteur essentiel de la transition ecologique; –– mettant en evidence que les logements anciens qui n’ont pas fait l’objet d’un assainissement energetique, sont souvent occupes par des menages a revenu modeste – qu’ils soient locataires ou proprietaires – et que pour ces menages, les coûts energetiques constituent une charge financiere importante, considerablement aggravee par l’envolee incontrolee des prix de l’energie; –– notant que cette envolee des prix accentue encore l’urgence d’une politique d’assainissement energetique resolue; –– rappelant que l’acces a l’efficience energetique n’est pas un privilege mais qu’il doit constituer un droit pour tous et que partant l’assainissement energetique est un moyen important de lutte a la fois contre la pauvrete et contre le rechauffement climatique; –– insistant que pour lutter contre le rechauffement climatique, il ne faut pas se contenter de fixer des objectifs, mais qu’il importe de mettre en place des outils efficaces permettant a chacun-e d’y contribuer selon ses moyens et d’en jouir selon ses besoins; –– precisant qu’au niveau de la renovation energetique, la selection des logements a assainir prioritairement, la prise de contact avec les menages, le conseil et l’accompagnement constituent des outils essentiels,

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