VDL_RAPPORT_ANALYTIQUE_03_2022_02_05

180 DE SITZUNG VOM MONTAG, DEM 2. MAI 2022 und Richtung Autobahn geleitet. Dies wirft die Frage nach Auswirkungen auf die Nebenstraßen auf. Verfügt der Schöffenrat über Zahlen bezüglich des Durchgangsverkehrs in der Rue de Strasbourg? Welche Auswirkungen hat der Durchgangsverkehr auf die Nebenstraßen? Der Schöffenrat hat darauf hingewiesen, dass bereits 87% der kommunalen Straßen auf dem Gebiet der Stadt Luxemburg als Tempo-30-Zonen ausgewiesen seien. déi Lénk ermutigen den Schöffenrat, die Höchstgeschwindigkeit allgemein auf 30 km/h zu begrenzen. 50 km/h sollten zur Ausnahme werden. Dadurch würde sich auch der Fahrstil der Autofahrer ändern. In einer zweiten Phase folgt die Neugestaltung des oberen Teiles der Rue de Strasbourg als Begegnungszone. Die hier ausgewiesenen Lieferparkplätze werden auch für den Lieferverkehr der Avenue de la Liberté bestimmt sein. Es ist zu bedauern, dass diese Parkplätze nicht auf verschiedene Straßen verteilt werden. In den Bürgerversammlungen wurde von Einwohnern darauf hingewiesen, dass nicht besetzte Lieferparkplätze gerne von Autofahrern genutzt werden. Wie lässt sich dieses Problem in den Griff bekommen? Verschiedene Bürger hatten vorgeschlagen, die neben Lieferplätzen gepflanzten Bäume durch Bauschutzgitter zu schützen. Sind Baumschutzgitter vorgesehen? Sollten wir nicht hingehen und ein Konzept zur Harmonisierung des Terrassenmobiliars für die Rue de Strasbourg ausarbeiten? Für die Rue Notre-Dame und den Place d’Armes wurde ein solches Konzept ausgearbeitet. Wer übernimmt den Lead für die Ausarbeitung eines solchen Konzeptes? Die Fraktion déi Lénk bedauert, dass parallel zu den Arbeiten in der Rue de Strasbourg nicht auch Arbeiten vorgesehen sind, um das Parkhaus Wedell auf Vordermann zu bringen und Parkplätze im unteren Teil der Rue de Strasbourg zu streichen. Der Parkverkehr sollte in die Parkhäuser geleitet werden, um mehr Raum für Bäume, Bänke und geselliges Zusammensein zu schaffen. Schöffin Simone BEISSEL: Vorweg möchte ich allen Rednern und Rednerinnen für ihre konstruktiven Beiträge danken. Es handelt sich um ein wichtiges Projekt. Unsere Dienststellen haben sich große Mühe gegeben, allen im Rahmen der Bürgerbeteiligung eingebrachten Vorschlägen und Anliegen Rechnung zu tragen. Im Zusammenhang mit der von Rätin Correia Da Veiga geäußerten Kritik sei darauf hingewiesen, dass ein detailliertes Verlaufsprotokoll vorliegt, in dem im Detail auf Vorschläge und Kritiken der Bürger eingegangen wird. Der internationalen Regel „Security by urban renewal“ folgend, wollen wir der Rue de Strasbourg ein neues Gesicht geben. Der öffentliche Raum wird aufgewertet. Die Stadt Luxemburg investiert in ein Facelifting des Bahnhofsviertels. Neugestaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen tragen zu einer größeren Sicherheit bei. Es freut mich, dass wir alle an einem Strang ziehen. Die Stadt Luxemburg hat sich einen Mehrjahresplan zur Renovierung und Modernisierung der Parkhäuser gegeben. Die Arbeiten im Parking „Knuedler“ sind in vollem Gange. Es steht eine Renovierung der Parkhäuser „Martyrs“ und „Place du Théâtre“ an. Die Türen des Parkhauses „Fort Wedell“ entsprechen nicht mehr den geltenden Sicherheitsnormen und werden ersetzt. In Übereinkunft mit dem Betreiber des Parking Wedell wird das Treppenhaus neu gestrichen. Die Arbeiten sollen bis Ende Mai abgeschlossen sein. Rätin Bock hat sich nach der Möglichkeit erkundigt, die Baustelle durch den Aufbau von Palisaden zu verschönern. Ich werde den Vorschlag an unsere Dienststellen weiterleiten. Ich bin überzeugt, dass sie Lösungen finden werden. Die Geschäftsleute der Rue de Strasbourg haben wiederholt darauf bestanden, dass die Parkplätze an der Oberfläche erhalten bleiben. Verschiedene Redner sind auf eine Verschönerung des urbanen Raumes durch die Installation von Kunstwerken und urbanem Mobiliar eingegangen. Unsere Dienststellen haben dies auf dem Radar. Für den Place d’Armes und auch für andere Plätze wurde bereits eine Harmonisierung des Mobiliars vorgenommen. Über den Springbrunnen des Künstlers Michel Heintz wurde noch keine Entscheidung getroffen. Gasleitungen und Stromleitungen sind im Kompetenzbereich der Firma Creos. Die Firma erstellt Mehrjahrespläne. Beim Verlegen von Leitungen gilt es internationale Normen zu respektieren. Das Wifi-Netz der Stadt Luxemburg ist sehr leistungsstark. Stehen Baustellen an, wird die Gelegenheit genutzt, um das Netz auf alle Straßen der Stadt Luxemburg auszudehnen. Dabei werden auch die externen Betreiber angeschrieben, mit denen wir eng zusammenarbeiten. Auch für die öffentliche Beleuchtung besteht ein Programm. Entsprechend der Richtlinie „Sicherheit durch urbanistische Erneuerung“ werden dunkle Ecken besser beleuchtet. Andererseits gilt es die Lichtverschmutzung einzudämmen, weshalb die Halogenlampen nach und nach durch LEDLampen ersetzt werden. Wenn Baustellen anstehen, wird die Gelegenheit genutzt, all diese Arbeiten durchzuführen. Das Projekt zur Neugestaltung der Rue de Strasbourg ist aus der Bürgerbeteiligung hervorgegangen. Es wird allen Aspekten Rechnung getragen, um die Straße modern, sicher und freundlich zu gestalten. Schöffe Patrick GOLDSCHMIDT: Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um den verschiedenen Dienststellen, die an den Bürgerbeteiligungsversammlungen teilgenommen haben, für ihre Arbeit zu danken. Sie alle haben, zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern, viel Zeit und Engagement investiert, um das bestmögliche Projekt zu entwickeln. Als wir nach der Inbetriebnahme der Tram feststellten, dass nach wie vor viele Autofahrer durch die Rue de Strasbourg fuhren, um nach rechts in die Avenue de la Liberté abzubiegen, traf der Schöffenrat die Entscheidung, in Höhe der Rue du Fort Wedell ein allgemeines Fahrverbot einzuführen und so im Interesse der Geschäfte, Cafés und Restaurants zu handeln. Sie alle haben diese Maßnahme begrüßt. Die Opposition hat gemeint, dass man Manches noch besser hätte machen können. Es wurde kritisiert, dass in der Rue de Strasbourg zu viele Lieferparkplätze eingerichtet würden. Mit der Inbetriebnahme der Trambahn in der Avenue de la Liberté war klar, dass hier keine Lieferparkplätze mehr aufrechterhalten werden könnten. Die Lieferparkplätze werden so gestaltet, dass auch Terrassen eingerichtet werden können. Der Staat hat einer Neueinstufung der Rue de Strasbourg als kommunale Straße zugestimmt. Dies hat eine Einstufung als Tempo-30-Zone im unteren Teil und eine Einstufung als Tempo-20-Zone im oberen Teil der Straße ermöglicht. Es wurde alles unternommen, um den Durchgangsverkehr zu unterbinden: Tempo 30 wurde eingeführt und die Verkehrsführung abgeändert. Rätin Brömmel hat sich erkundigt, ob die Strecke von 50 Metern für den Radverkehr

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