VDL_RAPPORT_ANALYTIQUE_03_2022_02_05

179 DE SITZUNG VOM MONTAG, DEM 2. MAI 2022 Glesener valorisieren wollen, muss eine andere Lösung gefunden werden, um die Zufahrt für Radfahrer in den oberen Teil der Rue de Strasbourg zu verbessern. Um den Durchgangsverkehr in der Rue de Strasbourg zu bekämpfen, sollte eine nachhaltige Lösung angestrebt werden. Gehen wir hin und öffnen die Rue de Strasbourg wieder in der vollen Länge für den Autoverkehr, wird dadurch Schleichverkehr generiert. Es gilt, den Stadtteil als Ganzes zu sehen und modale Filter vorzusehen (z.B. auf der Kreuzung rue de Strasbourg / Rue Adolphe Fischer). Bei rezenten Projekten haben déi gréng stets eine solche Lösung vorgeschlagen, um den sanften Verkehr und den öffentlichen Transport zu fördern und die Wohnviertel für den Transitverkehr weniger attraktiv zu machen. Der nationale Mobilitätsplan 2035 geht hinsichtlich der Mobilität in den Stadtvierteln auch in diese Richtung. In einer von déi gréng eingereichten Motion wird der Schöffenrat aufgerufen, einen Mobilitätsplan für das Bahnhofsviertel zu erarbeiten, um durch modale Filter und Einbahnstraßen dem Transitverkehr entgegenzuwirken, den sanften Verkehr zu priorisieren, und dabei sicherzustellen, dass die Zufahrt für die Anrainer gewährleistet bleibt. Motion « Motion pour un plan de réduction du trafic de passage dans le quartier de la Gare» Le Conseil communal de la Ville de Luxembourg, • Considérant l’aménagement de l’espace public par les participations citoyennes de la rue de Strasbourg se déroulant en plusieurs phases et en cours depuis 2014 dans le but d’apporter une meilleure qualité de vie aux habitant.es du quartier; • Considérant la motion «Réaménagement de la rue de Strasbourg et des rues avoisinantes» de déi gréng Stad Lëtzebuerg du 7 octobre 2019; • Considérant le réaménagement provisoire du tronçon de rue de Strasbourg entre la rue du Fort Wedell et l’avenue de la Liberté, discuté lors de la réunion de participation citoyenne fin 2019 et réalisé en début de l’année 2020; • Considérant le projet définitif et les discussions du 31 mars 2021 et du 27 janvier 2022 le concernant; • Considérant l’importance de considérer le quartier dans son ensemble; • Considérant le plan national de mobilité 2035; préconisant selon la «classification fonctionnelle» d’aménager dans le «centre apaisé» tel que le quartier de la Gare les rues pour un « trafic local apaisé, de façon à rendre le trafic de transit peu attractif et, dans certains cas, impossible sauf pour les bus et les vélos». (p. 83ff) invite le Collège échevinal • à établir et à présenter un plan en mesure de soulager l’ensemble du quartier de la Gare du trafic de passage à l’aide de filtres modaux et de sens-uniques, en privilégiant la mobilité douce par rapport au trafic motorisé, tout en garantissant l’accès aux riverains. » déi gréng werden ihr Votum von den Antworten des Schöffenrates auf folgende Fragen abhängig machen. Wird die aktuelle Verkehrsregelung im oberen Teil der Rue de Strasbourg beibehalten? Ist der Schöffenrat bereit, die Parkplätze beim Spielplatz zu streichen und den Parkverkehr in das Parkhaus Wedell zu leiten? Ist der Schöffenrat gewillt, Anpassungen in Bezug auf die Breite der Bürgersteige vorzunehmen und den sanften Verkehr durch die Schaffung einer kohärenten Fahrradinfrastruktur zu fördern? Rat Tom KRIEPS (LSAP): Die Stadt Luxemburg muss zeigen, dass sie gewillt ist, in die Gestaltung des Bahnhofsviertels zu investieren. Die Rue de Strasbourg ist uns sehr ans Herz gewachsen. Wir alle wissen um die Probleme, die sich hier und auch in anderen Straßen des Viertels stellen. Mir gefällt, dass wir in einer ersten Phase relativ spontan provisorische Maßnahmen ergriffen haben, um den Verkehr zu beruhigen und Raum für Aktivitäten zu schaffen. Daraus ist eine Success Story geworden und es ist demnach nichts gegen eine Fortsetzung einzuwenden. Wermutstropfen gibt es bei vielen Projekten. Ob man sich deswegen bei der Abstimmung über dieses Projekt enthalten soll, sei dahingestellt. Ich kann nicht nachvollziehen, warum entschieden wurde, den Radverkehr im Gegenverkehr im oberen Teil der Rue de Strasbourg nicht zuzulassen. Es sollte Radfahrern ermöglicht werden, vom Bahnhof kommend in Höhe des ehemaligen Hotel Staar in die Rue de Strasbourg einzubiegen. Der Springbrunnen des Bildhauers Michel Heintz wurde einst zu Füßen des Reiterstandbildes auf dem „Knuedler“ errichtet, um dann vor dem Kulturzentrum in der Rue de Strasbourg seinen Platz zu finden und von dort wieder entfernt zu werden. Wo befindet sich dieser Springbrunnen jetzt? Die LSAP-Fraktion wird das vorliegende Projekt mittragen, handelt es sich doch um ein Projekt mit Signalwirkung. Ich würde mir wünschen, dass kulturbezogene Investitionen folgen würden, denn in dem Bereich ist noch Luft nach oben. Es ist wichtig, weiterhin im Sinne einer Aufwertung in das Bahnhofsviertel zu investieren. Rätin Ana CORREIA DA VEIGA (déi Lénk): Es handelt sich um ein ambitiöses, notwendiges Projekt, mit dem Ziel, eine Belebung und Aufwertung des Viertels herbeizuführen. In der Diskussion war viel von den an der Oberfläche sichtbaren Elementen die Rede. Das Projekt sieht darüber hinaus auch Arbeiten an den unterirdischen Infrastrukturen vor. Warum werden immer noch Gasleitungen verlegt? Ist die Erarbeitung eines Masterplans vorgesehen, um den Übergang auf alternative Heizmethoden herbeizuführen? Im Rahmen des vorliegenden Projektes wird die Stadt Luxemburg Arbeiten zur Ausweitung des Wifi-Netzes sowie zur Ausweitung und Verstärkung des Glasfasernetzes durchführen. In diesem Zusammenhang ist von einem entsprechenden Masterplan die Rede. Wäre es möglich, diesbezüglich mehr Informationen zu erhalten? Wir alle wissen um die Probleme der Rue de Strasbourg. Mit der Neugestaltung erhält die Straße ein Facelifting. Die Rue de Strasbourg im Besonderen und das Bahnhofsviertel im Allgemeinen erfahren dadurch eine Aufwertung. Die Neugestaltung des Spielplatzes in der Rue de Strasbourg war das Ergebnis eines Bürgerbeteiligungsprozesses, der sich von 2019 bis Januar 2022 erstreckte. Unserer Ansicht nach sollten Bürgerbeteiligungsprozesse innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein, insbesondere um zu vermeiden, dass es zu einer Beteiligungsmüdigkeit kommt. Im Zusammenhang mit der Bürgerbeteiligung betr. die Rue Gellé hatten wir uns für eine Veröffentlichung aller Berichte der Versammlungen ausgesprochen. Die Berichte, in denen die Ideen und Vorschläge der Bürger widergegeben werden, sind jedoch nicht auf der Internetseite der Stadt zu finden. Die Umsetzung des Projektes erfolgt in zwei Phasen. Im unteren Teil der Rue de Strasbourg, die als Tempo-30-Zone ausgewiesen wird, wird der Verkehr in Richtung Hollerich

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