VDL_RAPPORT_ANALYTIQUE_03_2022_02_05

176 DE SITZUNG VOM MONTAG, DEM 2. MAI 2022 werden. Dieser muss in einer Konvention festgehalten werden. 6.750€ pro qm ist ein äußerst günstiger Preis. Leider werden wir dem Gemeinderat demnächst für das eine oder andere Bauprojekt eine stramme Überschreitung des initialen Kostenvoranschlages unterbreiten müssen. Die Überschreitungen der Projektkosten liegen derzeit im Durchschnitt bei 20 bis 25 Prozent. Die Konvention wird einstimmig gutgeheißen. 15. Zusatzvertrag Nr. 15 zur Konvention zwischen der Stadt Luxemburg und der Vereinigung Cid/Fraen an Gender: Die im Jahr 2006 abgeschlossene Konvention wird für das Jahr 2022 erneuert. Der Zusatzvertrag betrifft die Zusammenarbeit in Bezug auf verschiedene gemeinsame Projekte zur Thematik Gleichstellung zwischen Männern und Frauen. Es handelt sich dabei um Projekte für Kinder- und Jugendgruppen sowie um öffentliche Veranstaltungen. Für das Jahr 2022 sind folgende Veranstaltungen vorgesehen: –– Empfang von 9 Kindergruppen während eines halben Tages - Gruppen von jeweils maximal 30 Personen - in der CID - Bibliothek, dies im Rahmen der Genderpädagogik; –– Empfang von Jugendlichen im Rahmen des „Rallye Citoyen“; –– Weiterbildungskurse für Lehrpersonal und Erzieher im Zusammenhang mit dem Projekt „Bücherkoffer - Alles Familie“ oder andere Kurse zum Thema „Genderpädagogik“: die Vereinigung verpflichtet sich ein oder zwei Weiterbildungskurse anzubieten. Inhalt und Konzept dieser Kurse werden vom CID in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten und dem Schuldienst der Stadt Luxemburg ausgearbeitet; –– für das breite Publikum werden 5 Themenveranstaltungen organisiert (Vorleseveranstaltungen, Arbeitsgruppen, Filme und/oder Konferenzen/Diskussionsveranstaltungen im Zusammenhang mit der Gleichstellungsthematik). Die Werbekampagnen für die in der Bibliothek des CIDFemmes stattfindenden Veranstaltungen erfolgen wie folgt: –– Werbeaktion in den Dienststellen der Stadt Luxemburg; –– Artikel und Anzeigen im „City Magazine“ und im Vademecum der Vereinigung CID, aufgegeben vom CID in Zusammenarbeit mit dem „Service Communication et Relations publiques“ der Stadt Luxemburg; die bei der Werbeaktion im „City Magazine“ entstehenden Kosten gehen zu Lasten der Stadt Luxemburg; die Kosten für die aufgegebenen Anzeigen gehen zu Lasten des Auftraggebers; –– externe Pressearbeit der Vereinigung CID in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Luxemburg. Die Werbeaktionen müssen in beidseitigem Einverständnis durchgeführt werden (Plakate, Anzeigen, etc.) und beide Parteien werden sich bezüglich der Übernahme der entstandenen Kosten absprechen. Die Stadt Luxemburg beteiligt sich an den Kosten jener Aktionen, für die es keine andere Ko-finanzierung gibt. Die maximale Kostenbeteiligung der Stadt Luxemburg liegt bei 13.000 Euro pro Jahr für die Erarbeitung eines Konzeptes, die Bewertung und Durchführung der Projekte sowie bei 24.000 Euro pro Jahr für die Zurverfügungstellung von Räumlichkeiten, Bibliothek- und Mediathek-Material. Rätin Claudie REYLAND (déi gréng): In der jüngsten Sitzung der Chancengleichheitskommission wurden uns der Aktivitätsbericht 2020/2021 und der Aktionsplan 2022 der Vereinigung CID/Fraen an Gender vorgestellt. Die Vereinigung CID und die Stadt Luxemburg arbeiten bereits seit langen Jahren zusammen und haben vieles aufzuzeigen. Soziale Ungleichheiten, genderbedingte Diskriminierungen und Mobbing treffen leider noch immer viele Menschen. Daher möchten wir der Vereinigung für ihren unermüdlichen Einsatz und die Arbeit, die in diesem Bereich geleistet wird, danken. Die Vereinigung CID/Fraen an Gender feiert dieses Jahr ihr 30. Jubiläum. Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns, das Jubiläum ausgiebig mit ihr feiern zu können. Ähnlich wie 2020 waren auch im Jahr 2021 die Auswirkungen der Pandemie zu spüren. Viele Konferenzen fanden nach wie vor online statt, u.a. die Konferenz „Aspekte von Care: Psychiatrie und strukturelle Gewalt“. Viele Aktivitäten konnten aber auch wieder in Präsenz stattfinden, so z.B. die Vorstellung von pädagogischem Material zum Thema „Intersexe en milieu socio-éducatif“ in der CID-Bibliothek und eine Konferenz im Kulturzentrum „Schéiss“ zum Thema „Genderrepresentatiounen an de Schoulbicher, eng Analys zu Lëtzebuerg“. Die Aktivitäten für die Kinder der Schulen und Schulfoyers der Stadt Luxemburg in der CID-Bibliothek wurden durch das Angebot „Genderdrops“ ersetzt. Hierbei handelt es sich um pädagogische Instrumente (Bücher, Spiele, Videos, Aufgaben, Links zu anderen Internetseiten...), die dem Lehr- und Erziehungspersonal, aber auch den Eltern auf der Internetseite des CID zur Verfügung stehen. Die Aktivität „Geocaches“ wird fortgesetzt, wird jedoch 2022 mit dem „cache en-ligne“ wahrscheinlich ein neues Format erhalten. Das Angebot für 2022 ist interessant und vielfältig. Wir alle hoffen, dass die verschiedenen Konferenzen in Präsenz werden stattfinden können. Leider musste die Konferenz zum Thema „Außenpolitik ist feministisch“ covidbedingt abgesagt werden. Die Ateliers zum Thema „Endométriose“ haben bereits stattgefunden. Die Konferenz zum selben Thema wird am 10. Mai im „Tramsschapp“ stattfinden. Die Vereinigung wird am „Rallye citoyen 2022“ teilnehmen. Diese Rallye für Jugendliche im Sekundarschulalter wird in Zusammenarbeit mit dem „Centre LGBTQ+ Cigale“ organisiert. Die von lokalen Akteuren eingerichteten RallyeStationen werden zum Thema „LGBTQ+“ organisiert. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass dem „Centre LGBTQ+ Cigale“ der Anne Beffort - Preis 2021 verliehen wurde. 30 Jahr CID/Fraen an Gender. Ich schlage vor, der Vereinigung zum 30. Geburtstag ein Geschenk zu machen, nämlich in Form einer Erhöhung der finanziellen Unterstützung durch die Stadt Luxemburg. Seit Beginn der Zusammenarbeit wurde der entsprechende Betrag nicht erhöht. déi gréng unterstützen die vorliegende Konvention voll und ganz. Rätin Ana CORREIA DA VEIGA (déi Lénk): Die Vereinigung CID/Fraen an Gender ist ein verlässlicher Partner der Stadt Luxemburg. Seit 2015 nimmt sich die Vereinigung auch der Gender-Thematik an. Die Vereinigung, die nicht mehr wegzudenken ist, feiert dieses Jahr ihr 30. Jubiläum. Viele Feministinnen haben endlich einen Platz gefunden, wo sie

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