103 DE SITZUNG VOM MONTAG, DEM 28. MÄRZ 2022 den Wartebereich der Haltstelle zum Parkplatz abzugrenzen und die Sicherheit der Fußgänger somit zu erhöhen. Die Recyclingcontainer des „Service Hygiène“ werden verlegt und unterirdisch installiert. Zwei „Chargy“-Ladestationen werden eingerichtet. Die „vel’OH !“-Station bleibt am heutigen Standort. Der Bürgersteig wird beiderseits der Rue Nic Martha erneuert. Der Bereich der Kreuzung sowie der Abschnitt im Bereich der Schule werden umgestaltet bzw. erneuert, sodass die allgemeine Situation und insbesondere die Sicherheit der Fußgänger verbessert werden. Im Sommer 2021 wurden Animationen auf dem Place Jeanne d’Arc organisiert. Auch weiterhin wird es möglich sein, dort Veranstaltungen abzuhalten. Der Platz „Spidolsgaart“ in Pfaffenthal wird derzeit umgestaltet. Das definitive Projekt für die Umgestaltung des zentralen Platzes des Viertels Pulvermühle sowie des Platzes zwischen den beiden Tankstellen wird derzeit im Rahmen einer Bürgerbeteiligung ausgearbeitet. Die Umsetzung erfolgt in Etappen in den kommenden Jahren. Eine Bürgerbeteiligung läuft auch für den Place Sauerwiss in Gasperich. Der Place de France wird provisorisch umgestaltet, bevor im zweiten Semester 2023 eine Bürgerbeteiligung für die definitive Umgestaltung des Platzes gestartet wird. Bürgerbeteiligungsprozeduren wurden auch organisiert für die Rue de Strasbourg (wo die Umgestaltungen im Laufe des Jahres 2023 umgesetzt werden sollen) und für den Place de Paris (wo die Arbeiten abgeschlossen sind). Die Stadt Luxemburg will auch für den Bahnhofsplatz eine Bürgerbeteiligung starten. Eine Umgestaltung der Avenue de la Gare wurde von mehreren Geschäftsleuten gewünscht. Es muss jedoch analysiert werden, ob es sinnvoll ist, zum jetzigen Zeitpunkt eine große Baustelle in der Avenue de la Gare zu organisieren, oder ob es sinnvoller ist, diese Frage im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofs anzugehen, eventuell mit provisorischen Umgestaltungen in der Avenue de la Gare. II. VERKEHR Rat François BENOY (déi gréng): Unsere Fraktion wird sich, wie in der Sitzung vom 28. Februar 2022, bei den Regelungen betr. die Rue des Trévires, den Val Ste-Croix, die Rue Gellé, die Rue d’Huart, die Rue Grenier, die Rue Weis, die Rue d’Orange, die Rue des Dahlias, die Rue d’Alsace und die Rue Wenceslas enthalten, da wir meinen, dass die Art und Weise, wie die Umsetzung erfolgt, nicht mehr Sicherheit für die Radfahrer bringen und daher auch nicht dazu beitragen wird, dass Radfahren in der Stadt attraktiver wird. In der von uns eingereichten Motion haben wir im Hinblick auf eine größere Sicherheit für die Radfahrer konkrete Vorschläge zwecks Nachbesserung vorgebracht, damit die Fahrradstraßen auch ihrem Namen gerecht werden. Ich bin jeden Tag mit dem Fahrrad unterwegs und habe festgestellt, dass viele Autofahrer die in den Fahrradstraßen geltenden Regelungen nicht respektieren. Allein in der Rue des Trévires haben mich, trotz Überholverbots, zwölf Autofahrer überholt. Es braucht dort bauliche und verkehrstechnische Maßnahmen, um den Durchgangsverkehr zu unterbinden. Eine weitere Verkehrsregelung betrifft den neuen Radweg in Dommeldingen. In diesem Zusammenhang möchte ich an unsere Forderung erinnern, auch die Rue Raspert als Fahrradstraße auszuweisen, um eine sichere Verbindung zwischen dem neuen Radweg Dommeldingen und der Rue Laurent Menager herzustellen. Die Installation von modalen Filtern würde den Transitverkehr unterbinden. In der Rue Laurent Menager steht eine Baustelle an. Um welche Arbeiten handelt es sich? In einem Schreiben des Interessenvereines Pfaffenthal-Siechenhof wird um das Anpflanzen zusätzlicher Bäume in der Rue Laurent Menager gebeten. Die Bäume sollen als Luftfilter dienen, und durch versetztes Anpflanzen soll erreicht werden, dass die Autofahrer ihre Geschwindigkeit verringern. Ist der Schöffenrat gewillt, den Forderungen des Interessenvereines Rechnung zu tragen? Im Zusammenhang mit der Regelung den Place de Nancy betreffend ist zu bedauern, dass die Gelegenheit versäumt wurde, auch die Rue Lavandier und die Rue de Nassau als Fahrradstraßen auszuweisen. Vielleicht kommt es ja doch noch zu einem Umdenken beim Schöffenrat. Auch in der Rue des Aubépines sollten weitere Maßnahmen zur Sicherheit der Radfahrer getroffen werden. déi gréng haben die Streichung des Parkstreifens auf einer Straßenseite vorgeschlagen, damit ein gesicherter, bidirektionaler Radweg eingerichtet werden kann. Dies dürfte auch für die Anrainer kein Problem darstellen, da die meisten dort einen Stellplatz auf ihrem Grundstück haben. Verschiedene der vorliegenden Reglements stehen im Zusammenhang mit der Organisation der „Schueberfouer“. Kann der Schöffenrat versichern, dass weder eine Achterbahn noch ein anderes Fahrgeschäft den Radweg blockieren wird, wie dies in der Vergangenheit bereits der Fall war? Rat Tom KRIEPS (LSAP): Unsere Fraktion bittet um ein separates Votum betreffend verschiedene Reglements, deren Referenzen ich Frau Generalsekretärin mitgeteilt habe. Rat Guy FOETZ (déi Lénk): Wir bitten um eine separate Abstimmung über Regelungen betreffend die Fahrradstraßen. Im Zusammenhang mit der Ausweisung von Parkplätzen für Personen mit eingeschränkter Mobilität hatten wir bereits darauf hingewiesen, dass ausreichend Platz zur Verfügung stehen muss, um eine Rampe für Rollstuhlfahrer ausfahren zu können. Rat Mathis PROST (DP): Die Ausweisung von Fahrradstraßen ist ausdrücklich zu begrüßen. Für verschiedene Straßen mag es noch nicht die ideale und definitive Lösung sein. Für die Rue Gellé sind verkehrstechnisch betrachtet bereits Verbesserungen vorgesehen. Zwischen dem „Lycée de Bonnevoie“ und der Rue du Laboratoire entsteht eine zusammenhängende Radverkehrsachse, auf welcher der Radfahrer absolute Priorität genießt. Da wir mit der Einführung von Fahrradstraßen Neuland betreten, sollte man Verständnis haben, dass die Autofahrer sich erst an diese neue Situation gewöhnen müssen. Schöffe Patrick GOLDSCHMIDT: Im Rahmen eines ersten Pilotprojektes, das u.a. die Rue de Bragance beinhaltete, konnten wir feststellen, dass die Autofahrer in der Fahrradstraße langsamer fahren. In Bezug auf die Signalisierung wurde klar, dass hier noch Nachbesserungen notwendig sind. Die Verkehrsdienststelle hat alsdann den Auftrag erhalten, zu prüfen, wo in einer zweiten Phase weitere Straßen als Fahrradstraßen ausgewiesen werden könnten, dies auf der Grundlage der Möglichkeiten, welche die nationale Verkehrsordnung zulässt. In der Gemeinderatssitzung vom 22. Februar 2022 standen die Verkehrsreglungen für die Ausweisung weiterer Fahrradstraßen zur Abstimmung. Unter den zurückbehaltenen Straßen waren auch der Val Ste-Croix und die Rue des Trévires. Die Rue des Trévires wurde nicht nur als Fahrradstraße ausgewiesen, sondern die Höchstgeschwindigkeit wurde auch von 50 auf 30 km/h herabgesetzt. Dies dürfte dazu führen, dass weniger Autos diese Route nehmen und die restlichen Autos
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