116 DE SITZUNG VOM MONTAG, DEM 28. MÄRZ 2022 Prioritäten der Dienststellen zählen, Zahlenmaterial schnell zu liefern. In diesem Bereich ist ein Nachbessern erforderlich. Das Wegkommen von den fossilen Energien wurde angesprochen. Überlegungen hierzu werden in das Klimaschutzkonzept einfließen. In den Kommissionen werden wir Gelegenheit erhalten, noch auf den einen oder anderen Punkt, den wir aus Zeitgründen heute nicht ansprechen konnten, zurückzukommen. Schöffin Simone BEISSEL: Ich schließe mich den Worten des Dankes, die an Herrn Pierre Schmitt und sein Team, an Rätin Wiseler und den Ressortschöffen gerichtet wurden, an. Rätin Gaasch sagte, wir hätten nun endlich ausländische Experten gefunden, um die Pestizidwerte auf den Feldern des Steinseler Plateaus zu kontrollieren. Die Stadt Luxemburg unternimmt seit Jahren Maßnahmen, um das gesetzte Ziel einer pestizidfreien Stadt zu erreichen. Unsere Leute werden von deutschen Experten unterstützt, um die Pestizidproblematik in den Griff zu bekommen. Die Stadt Luxemburg führt regelmäßig Wasseranalysen durch. Die Zahl der durchgeführten Analysen übersteigt die gesetzlich vorgeschriebene Zahl. Die Stadt arbeitet nicht gegen die Landwirte. Wir suchen eine Zusammenarbeit mit ihnen. Es finden regelmäßig Treffen mit den Landwirten statt. Mit der Unterstützung des IBLA (Institut fir biologesch Landwirtschaft an Agrarkultur) und der ASTA (Administration des services techniques de l’agriculture) helfen wir den Landwirten bei der Wahl neuer landwirtschaftlicher Anbaukulturen, z.B. durch das Ersetzen von Mais- durch Hanfkulturen). In den vergangenen 10 Jahren ist die Bevölkerung der Stadt Luxemburg um 30% (von 85.000 auf 128.000 Einwohner) gewachsen. Der Wasserkonsum in der Stadt Luxemburg liegt bei 8 Millionen Kubikmeter pro Jahr. Im Jahr 2012 lag der Tagesverbrauch bei 196 Liter pro Person. Heute liegt der Verbrauch bei 156 Liter pro Person. Diese Rückläufigkeit beim Wasserverbrauch erklärt sich zum einen dadurch, dass wir über ein performantes System zur Erkennung von Wasserlecks verfügen und zum anderen dadurch, dass systematisch Informations- und Sensibilisierungskampagnen durchgeführt werden (Schulen, Foyers, Haushalte, interne Guidelines). Die Stadt Luxemburg zählt 42 Regenrückhaltebecken und Überlaufbecken auf ihrem Territorium. Weitere Becken sind in Planung. Durch starke Regenfälle sind unsere Brücken einem größeren Druck ausgesetzt. Sämtliche Bauwerke der Stadt Luxemburg, die von den letzten Überschwemmungen betroffen waren, werden kontrolliert. Der von unserer Dienststelle erstellte Plan wird systematisch bewertet und aktualisiert, um uns zu erlauben, bestmöglich für die Zukunft gerüstet zu sein. Bürgermeisterin Lydie POLFER: Es ist 19 Uhr. Ich schlage vor, dass wir noch Punkt XI behandeln und anschließend in nichtöffentlicher Sitzung die auf der Tagesordnung stehenden Personalangelegenheiten. VIII. – X. Die Punkte VIII bis X werden auf die Sitzung vom 22. April vertagt. XI. GERICHTSVERFAHREN Rat Tom KRIEPS (LSAP): Ein großer Konzern schuldet der Stadt Luxemburg 3.000 €. Ich finde es nicht hinnehmbar, dass ein milliardenschwerer Konzern eine für den Konzern derart geringe Summe nicht zahlt und die Stadt Luxemburg vor Gericht ziehen muss, um das ihr zustehende Geld zu bekommen. Der Gemeinderat erteilt dem Schöffenrat die Genehmigung, in verschiedenen Angelegenheiten vor Gericht aufzutreten. XII. – XV. Die Punkte XII bis XV werden auf die Sitzung vom 22. April vertagt. XVI. – XVIII. In nichtöffentlicher Sitzung befasst sich der Gemeinderat mit Personalangelegenheiten der Stadt Luxemburg, der Zivilhospize sowie der Stiftung Jean-Pierre Pescatore.
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