VDL_RAPPORT_ANALYTIQUE_02_2022_22_04

141 DE SITZUNG VOM FREITAG, DEM 22. APRIL 2022 z.B. in Beggen/Dommeldingen. Einen Standort für diese Krippe gibt es noch nicht. Bei einem Vergleich zwischen den Kinderkrippen der Stadt Luxemburg und den auf dem Gebiet der Stadt angesiedelten privaten Kinderkrippen fällt auf, dass unsere Kinderkrippen in allen Hinsichten richtige Schmuckstücke sind. Es ist daher nicht verwunderlich, dass es lange Wartelisten gibt. Insgesamt warten derzeit 360 Kinder auf einen Betreuungsplatz in einer Kinderkrippe der Stadt Luxemburg. Für die Kinderkrippe im Stadtteil Cents hat die Straußfeier stattgefunden. Die Arbeiten schreiten planmäßig voran. Was das Projekt einer Kinderkrippe in der Rue Marchal angeht, sehen wir Licht am Ende des Tunnels. Die Problematik betr. den Raum für Kinderwagen wurde angesprochen. Ich für meinen Teil würde nicht von einem Luxusproblem, sondern von einem Bequemlichkeitsproblem reden. Sollte sich herausstellen, dass es im Winter in dem Raum zu kalt ist, sind wir gerne bereit, nachzubessern. Das vorliegende Projekt ist im Interesse der Stadt und der Kinder. Das Projekt wird einstimmig gutgeheißen. 2) Umgestaltung des alten Schulgebäudes in der Rue Henri VII Der Gemeinderat ist aufgerufen, einem Kostenvoranschlag in Höhe von 12.370.314,28 zwecks Umgestaltung des alten Schulgebäudes in der Rue Henri VII (Nr. 48) für die Bedürfnisse des Schuldienstes und des „Service Foyers scolaires“ zuzustimmen. Das Gebäude, das aus den Jahren 1904-1906 stammt, ist als nationales Denkmal eingestuft und befindet sich allgemein in einem guten Zustand. Um die Energieeffizienz des Gebäudes zu verbessern, ist eine thermische Isolierung des Daches sowie der Einbau von neuen Fenstern vorgesehen. Das Gebäude wird an das urbane Fernwärmenetz angeschlossen und wird die Energieeffizienzklasse D erzielen. Um den architektonischen Aspekt des Gebäudes nicht zu beeinträchtigen, wird auf eine innere Wärmedämmung mittels Zellbeton-Wänden zurückgegriffen. Sämtliche technischen Installationen werden ersetzt. Der Eingang zum Gebäude wird behindertengerecht gestaltet. Die verschiedenen Stockwerke sind mit einem Aufzug zugänglich. Im Untergeschoss des Gebäudes sind die Einrichtung einer Kantine, eine Küche zum Aufwärmen von Speisen, Sanitäranlagen, Räumlichkeiten für das Personal, eine Waschküche, Lagerraum und technische Lokale vorgesehen. Im Erdgeschoss sind vier Aufenthaltsräume für die Bedürfnisse des Schulfoyers (Aufnahmekapazität: 88 Kinder), Sanitäranlagen, ein Sprechzimmer und eine Pförtner-Loge vorgesehen. Das erste Stockwerk umfasst 3 Klassenräume, eine „salle d’appui“, einen Bastelraum, einen Reserveraum und Sanitäranlagen. Im zweiten Stockwerk sind 3 Klassenräume, eine „salle d’appui“, eine Bibliothek, ein Lagerraum, sowie Sanitäranlagen und im dritten Stockwerk Büros für die Verwaltung, ein Konferenzsaal, eine „salle d’appui“, ein Raum für didaktisches Material, Sanitäranlangen und ein Lagerraum vorgesehen. Im Dachgeschoss wird eine Pförtnerwohnung eingerichtet. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Juli 2022 beginnen. Das Ende der Arbeiten ist für April 2024 vorgesehen. Rat Claude RADOUX (DP): Es handelt sich hierbei um ein sehr markantes Gebäude, das Anfang des 20. Jahrhunderts in einem für den Bau von Schulen traditionellen Architekturstil errichtet wurde. Die architektonische Symmetrie des Gebäudes wurde im Laufe der Zeit durch eine einseitige Erhöhung des Daches gebrochen. Mit dem vorliegenden Projekt soll diese Symmetrie wiederhergestellt werden. Der Kostenpunkt ist hoch. Wie beim vorangehenden Projekt werden auch hier Renovierungsarbeiten an einem bestehenden Gebäude vorgenommen. Auf eine 40 cm starke Wärmedämmung der Außenfassade wird verzichtet, um die charakteristische Fassade des Gebäudes zu erhalten. Dies hat den kleinen Nachteil, dass wir nicht die Energieklasse eines Neubaus erreichen können. Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass alles getan wird, um eine möglichste gute Energieeffizienz zu erreichen. Rätin Christa BRÖMMEL (déi gréng): Das Projekt wurde uns in der Schulkommission vorgestellt. Es sieht eine Umgestaltung des historischen Schulgebäudes vor, um es anschließend sowohl für den Schuldienst als auch als Schulfoyer für Kinder des Cycle 3 nutzen zu können. Es ist zu begrüßen, dass Schule und Foyer unter einem Dach zusammengeführt werden, was eine bessere Nutzung der Infrastruktur ermöglicht. Positiv hervorzuheben ist zudem, dass die im Untergeschoss des Gebäudes eingerichtete Kantine einen Zugang nach Außen hat. Der Eingangsbereich sieht einen Empfangsraum für Eltern vor, was wir sehr begrüßen. Ein kleiner Wermutstropfen: Nach der Renovierung wird das Gebäude nur die Energieeffizienzklasse D erreichen. Dass das Gebäude an das urbane Fernwärmenetz angeschlossen wird, kann dabei als Kompensierung gelten. Ich gehe davon aus, dass die Architekten sich Gedanken gemacht haben, wie auch in einem renovierten Gebäude bestmöglich Energie eingespart werden kann. In den Unterlagen ist von der Gestaltung eines Musterschulhofes die Rede. Im Sinne einer partizipativen Herangehensweise sollte der Schöffenrat die Kinder an der Gestaltung des Schulhofs beteiligen. Das Projekt sieht keinen überdachten Schulhofbereich für Schlechtwetter vor. Auch wenn vorhandene Bäume Schatten spenden, wäre zu überlegen, ob hier nicht nachgebessert werden sollte. Wir finden es wichtig, dass die Arbeiten am Schulhof abgeschlossen sind, wenn das Schulgebäude wieder in Betrieb genommen wird. An der Planung des Gebäudes waren weder Lehr- noch Foyerspersonal beteiligt. In der Kommission hat die Regionaldirektion die Frage aufgeworfen, warum zuerst das Schulgebäude geplant und erst danach ein pädagogisches Konzept ausgearbeitet wird. Eine umgedrehte Vorgehensweise wäre sinnvoller und ermöglicht es, sowohl die Regionaldirektion als auch das Lehrpersonal, die Eltern und die Schüler einzubinden. déi gréng werden das vorliegende Projekt unterstützen und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Schulfoyer. Rätin Cathy FAYOT (LSAP): Es handelt sich in der Tat um ein markantes Gebäude und es ist wichtig, dass ein solches Gebäude erhalten und renoviert wird. Besteht die Möglichkeit, dass lokale Vereine den Konferenzsaal, der im dritten Stockwerk eingerichtet wird, nutzen können? Wird beim Bau oder der Renovierung von Schulgebäuden fortan wieder systematisch eine Pförtnerwohnung vorgesehen? Rätin Ana CORREIA DA VEIGA (déi Lénk): Vieles wurde bereits gesagt. déi Lénk begrüßen, dass Schule und Schulfoyer unter einem Dach funktionieren werden. Dies bedeutet eine

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