VDL_RAPPORT_ANALYTIQUE_02_2022_22_04

142 DE SITZUNG VOM FREITAG, DEM 22. APRIL 2022 Zeiteinsparung und mehr Spielzeit für die Kinder. Wir hoffen, dass dieses Konzept künftig beibehalten wird. Wenn mit einer Renovierung des Gebäudes lediglich die Energieeffizienzklasse D erreicht wird, lässt sich erahnen, wie hoch der Energieverbrauch vorher war. déi Lénk haben dennoch Vertrauen in die Architekten, dass sie ihr Bestes gegeben haben, um die höchstmögliche Energieeffizienzklasse zu erreichen, wissend, dass es darum ging, den Charakter der Außenfassade zu erhalten. Das Projekt sieht vor, dass im Schulhof ein Amphitheater angelegt wird. Der Kantinenbereich im Untergeschoss wird so gebaut, dass viel natürliches Licht reinkommt. déi Lénk bedauern jedoch, dass bei der Gestaltung der Spielfläche auf eine Gummi-Bodenbeschichtung mit Gummigranulat zurückgegriffen wird. Warum wird die Spielfläche nicht einfach mit Rindenmulch ausgelegt? Rindenmulch ist ein natürliches, umweltfreundliches Bodenabdeckungsmaterial, das lokal beschafft werden kann. Zu begrüßen ist, dass der „Service Enseignement“ und der „Service Foyers scolaires“ zusammen in dem renovierten Gebäude untergebracht werden. Wir hoffen, dass sich dadurch eine engere Zusammenarbeit entwickelt. Da in den Schulgebäuden des Stadtteils Limpertsberg jeweils Schule und Schulfoyer unter einem Dach funktionieren, würde sich dieser Stadtteil für die Umsetzung eines Ganztagsschule-Pilotprojektes anbieten. Wurde ein solches Pilotprojekt angedacht? Bürgermeisterin Lydie POLFER: Das Gebäude Nr. 48, Rue Henri VII ist nicht nur ein sehr markantes Gebäude, es ist zudem als nationales Denkmal eingestuft. Dass Renovierungsarbeiten in bestehenden alten Gebäuden kostenintensiv sind, ist bekannt. Die Ingenieure und Architekten haben ihr Bestes gegeben, um die bestmögliche Energieeffizienzklasse zu erreichen. In der Schule Rue Henri VII hat es immer eine Pförtnerwohnung gegeben. Das Projekt sieht die Einrichtung einer Pförtnerwohnung im Dachgeschoss vor. Die Präsenz eines Pförtners in einem Gebäude dieser Größenordnung ist unbedingt erforderlich. Vor zwei Jahren haben wir die Organisation in Bezug auf die Präsenz von Pförtnern in unseren Kulturzentren und Schulen überarbeitet, um zwei Pförtner pro Gebäude vorzusehen. Denn auch Pförtner brauchen ihre Freizeit. Die Pförtnerwohnung wird dabei nur von einem der Pförtner bewohnt. Die Räumlichkeiten in der Victor-Hugo-Halle stehen den lokalen Vereinigungen zur Verfügung. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass der in der Schule vorgesehene Konferenzsaal auch von Vereinigungen für die Veranstaltung von Konferenzen oder Versammlungen genutzt werden kann. Während der Renovierungsarbeiten wird der Schulhof als Baustellenlager genutzt, sodass die Gestaltung des Schulhofs nicht gleichzeitig erfolgen kann. Wie schon beim Projekt der Schule Rue Aloyse Kayser werden die Schulkinder auch in diesem Fall eingebunden, und ihre Vorschläge werden berücksichtigt, sofern diese machbar sind und konform zu den Sicherheitsauflagen sind. Die für die Spielfläche vorgesehene Bodenbeschichtung wird selbstverständlich so sein, dass sie für die Kinder nicht gesundheitsschädlich ist. In der Ausschreibung werden entsprechende Auflagen festgehalten. Das Lehrpersonal gehört zum Ressortbereich des Bildungsministeriums, wogegen das Personal der Schulfoyers dem Kompetenzbereich der Gemeinden untersteht. Im Schulgebäude „Tramsschapp“ war ein Ganztagsschule-Pilotprojekt lanciert worden. Da die Arbeitszeitpläne für das Schulpersonal und das Personal der Schulfoyers verschieden sind, erweist es sich als schwierig, die verschiedenen Zeitpläne einander anzupassen. Faktisch betrachtet funktioniert die Ganztagsschule bereits, da eine Betreuung der Kinder von morgens bis abends gewährleistet ist. Die Herausforderung besteht darin, dass sich beide Seiten flexibler zeigen müssten. Ich bin sicher, dass wir noch mehr als einmal Gelegenheit erhalten werden, uns mit dieser Thematik zu befassen. Das Projekt wird einstimmig gutgeheißen. 3) Bau von 5 Einfamilienhäusern im Bereich der Rue de Laroche in Weimerskirch Der Gemeinderat ist aufgerufen, einem Kostenvoranschlag (definitives Projekt) in Höhe von 4.568.266 € für den Bau von 5 Einfamilienhäusern im Bereich der Rue de Laroche in Luxemburg-Weimerskirch zuzustimmen. Das Projekt wurde vom Büro Jean Petit Architectes ausgearbeitet. Das Grundstück auf dem die Häuser errichtet werden, weist eine starke Hanglage mit einer Stützmauer auf. Der Zugang zu den Häusern erfolgt über einen bestehenden befahrbaren Weg ab der Rue de Laroche. Vier Häuser werden eine Wohnfläche von jeweils 140 qm haben. Jedes dieser Häuser hat vier Schlafzimmer, ein Badezimmer, eine Garage und einen Garten. Das fünfte Haus bietet auf einer Wohnfläche von 120 qm drei Schlafzimmer, ein Badezimmer, eine Garage und einen Garten. Mit den Arbeiten soll im Februar 2023 begonnen werden. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Juni 2024 abgeschlossen sein. Die Kosten werden im außerordentlichen Budget 2022 und in den nachfolgenden Budgets verbucht. Der im Budget 2022 eingeschriebene Kredit in Höhe von 50.000 € wird um 105.500 € erhöht. Bürgermeisterin Lydie POLFER: Ich schlage vor, dass wir das Projekt betr. den Bau von 5 Einfamilienhäusern und das Projekt betr. den Bau einer Wohnresidenz mit 3 Sozialwohnungen im Bereich der Rue de Laroche in Weimerskirch zusammen behandeln. 4) Bau eines Apartmentgebäudes mit 3 Sozialwohnungen in der Rue de Laroche in Weimerskirch Der Gemeinderat ist aufgerufen, einem Kostenvoranschlag (definitives Projekt) in Höhe von 2.729.780 € für den Bau einer Wohnresidenz mit drei Apartments in der Rue de Laroche zuzustimmen. Die Pläne stammen vom Büro Jean Petit Architectes. Der „Service Logement“ der Stadt Luxemburg wird die Verwaltung der Wohnungen übernehmen. Das Grundstück, auf dem die Wohnresidenz (Energieklasse B) errichtet wird, weist eine starke Hanglage mit einer Stützmauer auf. Der Zugang zu den Häusern erfolgt über einen bestehenden befahrbaren Weg ab der Rue de Laroche. Jedes Apartment hat 3 Schlafzimmer, ein Badezimmer und ein separates WC. Das Projekt sieht eine gemeinsam zu nutzende Grünfläche sowie für jedes Apartment eine Grünfläche vor, die privat genutzt werden kann. Das im Erdgeschoss gelegene Apartment hat eine Terrasse. Im Untergeschoss des Gebäudes sind drei Stellplätze für Autos, Stellplätze für Fahrräder, private Kellerräume, ein Raum zum Abstellen von Kinderwagen, ein Müllraum, Technikräume sowie ein Aufzug vorgesehen. Die Arbeiten sollen im Februar 2023 beginnen und im Juli 2024 abgeschlossen sein.

RkJQdWJsaXNoZXIy NTkwNjU=