VDL_RAPPORT_ANALYTIQUE 20_04

137 DE SITZUNG VOM MONTAG, DEM 20. APRIL 2020 – – Kann der Schöffenrat bestätigen, dass die Solfègeexamen stattfinden? Wenn ja, unter welchen Bedingungen? Können vereinfachte Examen in Betracht gezogen werden? Werden Kinder zum Instrument zugelassen, die aufgrund der Coronakrise das Solfègeexamen nicht bestanden haben? – – Auch der Instrumentalunterricht über Video ist schwierig, wenn zu Hause keine oder nur ungenügende technische/informatische Vorraussetzungen gegeben sind. Welche Lösungen bietet die Stadt an? Sozialpolitik in der Covid19-Krisenzeit Besonders die älteren Einwohner.innen sind in dieser Krise von sozialer Isolation betroffen. Sie fürchten, aus dem Haus zu gehen. Sie haben evtl. weniger Erfahrung und Kompetenz mit den neuen Medien und können nicht so behände z.B. Videocalls einsetzen. Während diejenigen älteren Menschen, die in Institutionen leben, betreut werden und die Auswirkungen der Einschränkungen soweit wie möglich abgefedert werden, sind besonders diejenigen ohne soziales Netz auf sich allein gestellt. Außerdem werden zurzeit in den Pflegeheimen Neuzugänge abgelehnt. – – Hat der Service seniors Informationen über die Anzahl der allein lebenden älteren Menschen? Welche spezifischen Angebote kann der Service diesen Menschen zurzeit machen? Könnte edukatives Personal aus den Krippen/Foyers scolaires hier unterstützend eingesetzt werden? Expert.innen gehen davon aus, dass durch die Einschränkungen das Gewaltpotenzial innerhalb der Familien/ Lebensgemeinschaften ansteigen wird. – – Hat die Stadt Luxemburg diesbezüglich verlässliche Informationen für das Stadtgebiet, z.B. von Dienststellen wie Femmes en détresse, Infomann, Polizei ? – – Unterstützt die Stadt die Prävention von Gewalt (Was tun, um Stresssituationen zu reduzieren, damit es nicht zu Gewaltanwendung kommen muss ? Wo nach Hilfe und Beratung fragen?), z.B. durch die Veröffentlichung der neuen Helpline mit der Telefonnummer 2060 1060 auf einer prominenten Stelle ihrer Internetseite? Durch eine regelmäßige und niedrigschwellige Kommunikation über die Problematik an die Bevölkerung? – – Es gibt zahlreiche private Initiativen, um hilfsbedürftige Menschen in der Krise zu unterstützen. Hat die Stadt Luxemburg diesbezüglich eine Evaluierung gemacht, auch um festzustellen, was fehlt und wo sie mit ihren Dienststellen verstärkt Unterstützung anbieten muss? Freizeit und Erholung in der Covid19-Krisenzeit Es ist wichtig, dass die Menschen sich im Respekt der notwendigen Schutzmaßnahmen und Sicherheitsregeln erholen können, z.B. durch Spaziergänge, Sport im Freien etc. – – Die Stadt hat alle Spielplätze geschlossen, jedoch sind die Trimm-dich-Pfade in den Wäldern zum Teil geöffnet. Wie ist die diesbezügliche Richtlinie des Schöffenrates an die betroffenen Dienststellen? Wie wird die Kohärenz garantiert ? – – An vielen Stellen wurden Sitzbänke abmontiert. Nach welchen Überlegungen ist dies geschehen? Hält der Schöffenrat dies für eine wirksame Maßnahme? Wie wird eine Benachteiligung von älteren und/oder gehbehinderten Personen vermieden, die auf mehr Sitzgelegenheiten angewiesen sind? Temporäre Einrichtung und Erweiterungen von Fahrradwegen während der Covid19-Krisenzeit In einigen Städten der Welt wird zurzeit der leere Straßenraum der Autos temporär zu Fußgänger- oder Fahrradwegen umgewandelt. So können die Bewohner.innen und die Berufstätigen sich während der Covid-19-Krise auf eine gesunde Art und Weise fortbewegen, und die nötige «sozialen Distanz» ist garantiert. Durch die schrittweise Lockerung der Ausgangsbeschränkungen in den nächsten Monaten, den Beginn der Sommermonate und aufgrund des Anratens, den öffentlichen Transport in diesen Zeiten wenn möglich zu meiden, werden vermehrt Menschen auf das Fahrrad zurückgreifen. – – Kann der Schöffenrat sich solche temporären Einrichtungen und Erweiterungen von Fahrradwegen vorstellen? – – Wurde beziehungsweise wird eine Analyse in diesem Sinn unternommen? – – Welche Straßen könnten in den Augen des Schöffenrates in Frage kommen? Die Stadt Luxemburg als Arbeitgeberin in der Covid19-Krisenzeit Der Aufruf dazu, so viel Telearbeit wie möglich einzusetzen und dadurch die Ausbreitung des Coronavirus einzuschränken, bleibt relevant. – – Welche Vorgaben hat die Stadt Luxemburg als Arbeitgeberin zur Telearbeit an ihre Mitarbeiter.innen erlassen? Wie ist die Resonanz darauf ? Kann der Schöffenrat Zahlen über Mitarbeiter.innen in Telearbeit nach Dienstbereich vorlegen? Kommunikation in der Covid19-Krisenzeit Die Stadt hat die Möglichkeit, über verschiedene Kommunikationskanäle ihren Bürger.innen gezielte Informationen zukommen zu lassen. Dies ist besonders mit Blick auf die große Vielfalt der städtischen Bevölkerung wichtig. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurde von Seiten der Stadt Luxemburg außer über die Internetseite und mittels Presseaussendung keine solche Informationskampagne gestartet. – – Sieht der Schöffenrat eine spezifische Informationskampagne an alle Haushalte vor ? Kann die nächste Ausgabe des CityMag dafür genutzt werden? Wie wird garantiert, dass die Kommunikation in mehreren Sprachen zugängig und auch auf Menschen mit spezifischen Bedürfnissen abgestimmt wird? “ 9. Question de Monsieur le conseiller Paul Galles du 17 avril 2020 au sujet de la «Corona-Helpline» de la Ville de Luxembourg “Et ass immens begréissenswäert, dass d’Stad Lëtzebuerg fir déi vulnérabel Leit eng Hotline installéiert huet fir d’Zäit vun

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